Das Dach
Schäden am Dach
Als das Gebäude viele Jahre leer stand, war auch das Dach stark geschädigt. Eindringende Feuchtigkeit bedrohte zunehmend die historische Substanz. Die Sicherung des Daches war deshalb einer der ersten und wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Rettung des Hauses.
Regenschutz - Erste Sicherungsmaßnahme
Im November 2010 erfolgten die ersten Maßnahmen zum Erhalt des Gebäudes. Durch das provisorische Überspannen des Daches mit einer Schutzfolie konnte das weitere Eindringen von Wasser verhindert werden. Diese Notmaßnahme verschaffte dem Haus Zeit – und schuf die Grundlage für die folgenden Sanierungsschritte.
Dachstuhlerneuerung - Stabilität für Generationen
Im Jahr 2014 wurde mit finanzieller Unterstützung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Zwickau der Dachstuhl instand gesetzt und in wesentlichen Teilen wiederhergestellt. Auch die Dachschalung wurde erneuert. Damit erhielt das Gebäude seine statische Sicherheit zurück und war bereit für die endgültige Eindeckung.
Altdeutsche Schieferdeckung - Tradition neu belebt
2015 ermöglichte die finanzielle Unterstützung des Landes Sachsen die Neueindeckung des Daches mit einer altdeutschen Schieferdeckung. Diese traditionelle Deckungsart entspricht der historischen Bauweise und prägt das Erscheinungsbild des Hauses nachhaltig. Das Dach schützt nun nicht nur zuverlässig vor Wind und Wetter, sondern unterstreicht auch den denkmalgerechten Charakter des Gebäudes.
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